Hier möchte ich Ihnen ein paar wichtige und auch häufig gestellte Fragen vorstellen und die entsprechenden Antworten geben.
Ich beantworte zwar am liebsten die Fragen persönlich, aber hier im Vorfeld einige Informationen für Sie:
 
     
Wer behandelt ?
  Eine ästhetische Behandlung mit Laser, Spritze oder zum Beispiel die Fettabsaugung gehören natürlich in ärztliche Hände.
Der Gesetzgeber legt hierzu eine Regel vor. Alles, was die Integrität (Unverletztheit) der Haut aufhebt, darf nur von einem Arzt / Ärztin durchgeführt werden. Deshalb führe ich alle derartigen Behandlungen selbst durch. Andere Behandlungen werden zum Teil von Kosmetikerinnen oder Therapeutinnen durchgeführt.
 
     
Was ist Laser ?
 
 

Das Wort „LASER“ setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Worte:
"Light - Amplification by - Stimulated - Emission of - Radiation" zusammen.

Ein Laser ist kurz gesagt eine ganz spezielle „Licht-Quelle“ mit ganz besonderen Eigenschaften, was zum Beispiel Wellenlänge (Lichtfarbe), Intensität (Stärke) und damit Wirkung am Gewebe des Menschen angeht.

Tiefenlaser: Mit einer Wellenlänge von 750 – 950 nm (Nanometer) lässt sich Energie sehr tief unter die Haut bringen. Der 810nm Diodenlaser ist daher optimal zur Behandlung gegen Haare und Besenreisern geeignet.

Oberflächenlaser: Mit 10600nm ist der CO2-Laser der klassische Oberflächenlaser. Er trägt zum Beispiel schichtweise Warzen ab. Als Besonderheit versiegelt er auch noch Blutgefäße und kann Kollagenfasern schrumpfen.

     
Welche Hyaluronsäure ?
 
 

Die Hyaluronsäure ist eine Substanz aus Mehrfachzuckern, die beim Menschen und bei Tieren für viele natürliche Prozesse verantwortlich ist, bei denen es auf Spannkraft und Elastizität ankommt. Zum Beispiel in den Bandscheiben, im Auge und in der jugendlichen Haut ist besonders viel Hyaluronsäure. Wenn weniger Hyaluronsäure auf- als abgebaut wird, führt das zur Alterung der Gewebe. Hyaluronsäure findet sich in vielen Therapieformen wieder: In der Orthopädie, in der Augenheilkunde und in der Ästhetik.

Die Zubereitung der verschiedenen Hyaluronsäureprodukte ist allerdings sehr unterschiedlich.

Hyaluronsäure in Cremes kann nur durch unsere Hautoberfläche dringen, wenn sie sehr klein ist. Diese geringe Größe ermöglicht es dem Körper, die Hyaluronsäure auch schnell wieder durch die Lympfbahnen abzutransportieren. Deshalb sind Antifaltenwirkungen von diesen Cremes auch nur von kurzer Dauer (wenige Minuten bis Stunden).

Hyaluronsäure als Biovitalisierer eingesetzt (Mesotherapie, Mesolift ®, Hyalsystem ®…..) besteht schon aus bedeutend komplexeren Verbindungen (längeren Ketten) aus Hyaluronsäure und muss deshalb unter die Haut gespritzt werden. Es kann zwar nicht selbstständig durch die Hautoberfläche dringen, aber der Körper tut sich auch viel schwerer es wieder abzuräumen. Die Volumen - Wirkung kann Tage anhalten. Der Haupteffekt allerdings ist eine Vitalisierung der Haut und Unterhaut.

Hyaluronsäure als Filler (Füllsubstanz) besteht auch aus komplexen Ketten, die allerdings noch zusätzlich untereinander verbunden sind. Diese Vernetzung kann auf verschiedene Arten und in unterschiedlichen Dichten erfolgen. Hierin liegen die großen (Qualitäts-) Unterschiede zwischen den Fillern. Bei denen von mir eingesetzten Hyaluronsäurefillern liegt die Haltbarkeit des Volumen - Effektes oft im Bereich von Jahren. Auch besteht eine Abhängig von der verwendeten „Viskosität“ (Zähigkeit von Flüssigkeiten und hier: Gelen), und wo man die Hyaluronsäure einsetzt (um die Augen nur niedrige Viskosität = dünnflüssiges Gel). Typischer Weise sehe ich meine Patienten zum „touch–up“ (Nachbehandlung mit etwa der Hälfte des ursprünglichen Volumens) nach 15 – 20 Monaten.

Außer Hyaluronsäure setze ich nur noch Eigenfett zur Volumengabe ein. Füllsubstenzen wie Plymichsäure (Plylactat, New-Fill ®, Sculptra ®), Kollagen, Metalle (Gold), Gore-Tex ® oder (Poly-) Acrylat setze ich wegen der erheblichen Risiken dieser Substanzen natürlich nicht ein!

 
     
Was ist VPL ?
 
 

VPL bedeutet: Versatile Pulsed Light (ähnlich wie IPL : Intense Pulsed Light).

Das VPL ist zwar die Weiterentwicklung des IPL, aber trotzdem kein Laser. Eher ein Blitzlicht (Blitzlampe) wie man es vom Fotoapparat kennt. IPL sind meist kostengünstige Geräte, die von Kosmetikerinnen betrieben werden. Ein IPL unterliegt nicht den Laserschutzgesetzen, was aber leider nicht bedeutet, dass diese Geräte ohne Risiken sind. Die meisten Verbrennungen durch „angebliche“ Laserbehandlungen stammen von IPLs.

Die Besonderheit des VPL ist, dass die abgegebenen Wellenlängen konkreter „gebündelt“ sind. Das heißt, dass der Abgegebene Wellenlängenbereich nach unten (470, 530, 680nm) und nach oben (950nm ! – das reduziert das Risiko von Verbrennungen und Schmerzen) abgeregelt ist. Dadurch werden die Wirkungen besser und die Nebenwirkungen viel geringer.

Gegen Haare ist das VPL trotzdem nicht mit einen langgepulsten Halbleiterlaser zu vergleichen.
Ich setze mein VPL aber intensiv zur Behandlung von Akne und Aknenarben, Sonnenschäden an Hals, Dekolletee und Gesicht und Dehnungsstreifen der Haut ein.
Auch Wirkungen im Sinne einer PDT (Photodynamischen Therapie) sind sehr gut.

 
   
Ist „BOTOX“ gefährlich ?
 
 

Ja und Nein:

Ja, denn es ist ja das potenteste Toxin, das der Mensch kennt und wenn die Behandlung von unwissenden, ungeschickten oder anderweitig ungeeigneten Person durchgeführt wird, dann sind Nebenwirkungen vorprogrammiert!

Nein, wenn die Behandlung fach- und sachkundig durchgeführt wird. Dann ist die Behandlung mit Botulinumtoxin A (BOTOX ®, Xeomin ®, Dysport ®, Vistabel ®, AZZALURE ®) sogar eine der unbedenklichsten Prozeduren der ästhetischen Medizin.

Botulinumtoxin A ist somit zu vergleichen mit dem sichersten Auto der Welt: Wenn jemand am Steuer sitzt, der es gar nicht kann, ist auch das sicherste Auto eine Waffe!

 
     
Welche Methode bei mir ?
 
  Welche Methode bei Ihrem Problem oder Ihren Wünschen am besten geeignet ist, kann nur ein Beratungsgespräch und eine genaue Untersuchung und Analyse zeigen.

Am besten lässt sich das anhand von der Behandlung von Falten oder Narben erläutern: 

Narben können in 6 Grundkategorien mit bis zu 6 Subkategorien unterteilt werden. Sogar bei unterschiedlichen Subkategorien können die optimalen Therapien ganz unterschiedlich sein. 

Gegen Narben stehen meinem Patienten 11 unterschiedliche Therapieformen zur Verfügung und natürlich auch die Kombination aus den verschiedenen Behandlungsarten. Alle möglichen Kombinationen und Eventualitäten lassen sich gar nicht übersichtlich als Text beschreiben. Hier zählt nur die Untersuchung, Erfahrung und individuelle Abwägung.
 
     
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen ?
 

Fettabsaugung – Fett-weg-Spritze – Fett-weg-Laser

Grundsätzlich ist das Ziel all dieser Behandlungen ähnlich: Unerwünschte Fettpolster zu entfernen. Die Vorgehensweisen sind nur unterschiedlich: 

Bei der Fettabsaugung haben sich zwar seit deren Erfindung vor fast 40 Jahren einige wichtige Veränderungen etabliert, aber der Sinn ist der gleiche geblieben: Die Fettzellen werden direkt durch eine Kanüle entnommen und gleichzeitig abgesaugt. Danach wird mit Hilfe einer komprimierenden Bekleidung dafür gesorgt, dass die Haut in die Position gebracht wird, in der man sie haben möchte.

Indikation: Viel Fett soll weg

Die so genannte: Fett-weg-Spritze (chemische oder Injektionslipolyse) funktioniert dadurch, dass die Substanz Phosphatidylcholin zwischen die Fettzellen gespritzt zur Auflösung einiger dieser Zellen führt. Wie viele der Zellen durch die Fett-weg-Spritze abgebaut werden ist individuell unterschiedlich. Ich persönlich gehöre zu den ca. 5% der Menschen, bei denen sich keine Wirkung zeigt. (– Ich habe es bereits 2mal an mir selbst ausprobiert)

Indikation: Kleine Pölsterchen für besonders kostenbewusste Leute

Die LaserLipoLyse (auch Smart Lipo oder Fett-weg-Laser) ist die modernste Therapie in diesem Bunde. Nach einer lokalen Betäubung wird eine dünne Laserfaser zwischen die Fettzellen geführt und mit Hilfe der Laserenergie die Fettzellen und die Kollagengewebe der Lederhaut erhitzt. Das Fett schmilzt und die Kollagenfasern ziehen sich zusammen. Innerhalb von ca. 4 – 6 Wochen baut der Körper die Fettgewebereste ab und in der gleichen Zeit, in der das Volumen unter der Haut schwindet baut sich die neue Spannung der Haut auf.

Auf diese Weise bekommt man eine Schrumpfung vom Volumen und eine Straffung der Haut in einer Behandlung. Diesen Effekt kann man bis zu 3mal (je nach Volumen und Areal) wiederholen um die bestmögliche Spannung der Haut zu erreichen.

Indikation: Wenn zum Fett auch die Haut das Problem ist.

Als Nachbehandlung nach der Fettabsaugung, wenn die Haut ausgedehnt ist

 
   

Dr. med. Johannes Lang

Germany, 91054 Erlangen, Hauptstraße 21, Tel: +49 (0) 9131-829282

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